#mm: „Vergessene“ Methoden

Methodennamen weglassen

Ziele:
** Methoden-Chinesisch soll TeilnehmerInnen nicht irritieren
** Negative Assoziationen mit Methodennamen werden vermieden

Kurzbeschreibung
Eigentlich keine eigene Methode, sondern ein ganz heißer Tipp beim Methodeneinsatz. Ich fahre bestens damit, Methodennamen wegzulassen und den TeilnehmerInnen einfach zu sagen, was zu tun ist 🙂
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Call for Workshops: Bildung is a Battlefield!

Lernen im neoliberalen Kapitalismus und Alternativen

Tagung der Rosa-Luxemburg-Stiftung
5. bis 6. Juli 2019 in der Rosa-Luxemburg-Stiftung, Berlin

Workshop-Ideen können bis zum 21.12.2018 eingereicht werden unter: bildungswerkstatt@rosalux.org

Die Ausgangslage: Bildung im Neoliberalismus

Bildung – oftmals mit Wissen gleichgesetzt – wird als zentraler Produktionsfaktor des Humankapitals angesehen. Daher kommt Bildung im flexibilisierten Kapitalismus ein besonders wichtiger Stellenwert zu: Zukunftsfähigkeit und Innnovationskraft des Standorts sollen nach neoliberaler Überzeugung wesentlich von der Leistungsfähigkeit des jeweiligen Bildungssystems abhängen. Ob Schule, frühkindliche Bildung oder Hochschule, die Messbarkeit von Lernprozessen ist ins Zentrum vieler bildungstheoretischer und bildungspolitischer Debatten gerückt. Über sie soll eine Verbesserung des Outputs und der Funktionalität von Bildung hergestellt werden. Neben dem Wissen sollen Problemlösungsfähigkeiten, Teamfähigkeiten oder Anwendungsorientierungen vermittelt werden. Bildung soll die Menschen also für ein Leben in einer hochdynamischen Gesellschaft befähigen, sie durch lebenslanges Lernen in die Lage versetzen, sich an die stetig wandelnden wirtschaftlichen Anforderungen durch Selbstoptimierung anzupassen. Das Selbstinteresse und die eigenen Motivationen sollen dabei für den Lernprozess nutzbar gemacht werden.

Das Anliegen: Verstehen, kritisieren, verändern!

Die neoliberalen Umbauversuche des Bildungswesens in den letzten 30 Jahren sind nicht ohne Konflikte abgelaufen und laufen es immer noch nicht. Die scharfen Kontroversen über die Ausrichtung von Schule und die Umstrukturierung der Hochschullandschaft sind nur besonders prägnante Beispiele. Wir wollen uns bei der Tagung damit beschäftigen, was sich verändert hat. Was sind die neoliberalen Konzepte? Welche Kämpfe gab es? Welche Alternativen gibt es? Aber auch: Wie unterscheiden sich linke und neoliberale Lernkonzepte? Wir wollen Austausch herstellen, kritische Reflexion und gegenseitige Beratung und Alternativen diskutieren. Uns interessiert auch, wie sie wirkmächtig werden können. Denn wir wollen nicht nur über die soziale Wirklichkeit diskutieren, sondern perspektivisch soll diese auch verändert werden.

Call for Workshops

Die Zielgruppe: An wen richtet sich die Tagung?

  • Praktiker_innen und Theoretiker_innen der Bildung: wie z. B. Lehrer_ innen, Erzieher_innen, politische Bildner_innen, berufliche Weiterbildner_innen, Hochschuldozent_innen oder Wissenschaftler_innen.
  • Menschen, die in Kämpfen um Bildung stecken oder diese organisieren: wie z. B. Teilnehmer_innen an einem Bildungsstreik an Schulen, Hochschulen oder in Kitas, Bildungspolitiker_innen, Gewerkschaftler_ innen aus dem Bildungssektor, Schülervertreter_innen, Auszubildendenvertreter_innen, Mitglieder von Hochschulgruppen und der ASten usw.
  • All jene, die am Thema interessiert sind, Leute, die selbst in Bildungsprozessen stecken und Menschen aller Art, die unter den neoliberalen Zuschnitt des Bildungswesens leiden: Auszubildende, Studierende, Promovierende, Schüler_innen, Stipentiat_innen.

Das Format: Eine interaktive Werkstatt…

…in die Workshop-Beiträge einfließen werden! Die Rosa-Luxemburg-Stiftung wird am 5. und 6. Juli 2019 eine 1½ tägige Werkstatttagung organisieren, in der es neben einem Auftaktpodium auch einen Open-Space zur Bearbeitung von Themen der Teilnehmer_innen und zur Entwicklung politischer Alternativen zur neoliberal geprägten Bildungslandschaft geben wird. Insbesondere wird es aber Raum für Workshops, für Impulse, kollegiale Beratungsangebote usw. geben. Einzelpersonen, aber auch Gruppen können ihre Ideen einreichen!

Mitmachen: Wie könnt ihr euch einbringen?

Ihr könnt euch bis zum 21.12.2018 mit eurer Idee für einen Workshop unter bildungswerkstatt@rosalux.org bewerben. Skizziert auf etwa einer dreiviertel Seite euer Vorhaben, indem ihr es inhaltlich umreißt, betitelt und das Format, die Zielgruppen und die Methode der Bearbeitung beschreibt. Partizipative und nicht-frontale Methoden, die Menschen in einen aktiven Austausch und in einen Kontakt mit anderen Perspektiven bringen, werden bevorzugt. Seid kreativ! Wir streben Workshops an, die möglichst heterogen (race, class, gender) angeleitet bzw. «geteamt» werden. Die Konferenzsprache ist aus Kostengründen Deutsch. In Ausnahmefällen können wir auch Englisch zulassen. Selbstverständlich versuchen wir, niemanden aufgrund seiner Sprache auszuschließen und werden ggf. versuchen, individuelle Lösungen zu finden.

Die Themenblöcke und Formate: Struktur der Workshops

Es wird zwei größere Slots von jeweils 120 Minuten auf der Werkstatttagung geben, bei denen jeweils sechs Workshops parallel stattfinden können. Gibt es mehr Bewerbungen, so muss das Organisationsteam aus dem Angebot auswählen. Das Team freut sich über unterschiedliche Formate wie: Analytische bzw. empirische oder theoretische Workshops, über Reflexions- und Austauschangebote, Utopienwerkstätten, theaterpädagogischen Einheiten, kulturelle Beiträge oder Angebote zu spezifisch linken Methoden, Lernformen oder Lernmaterialien. Es besteht große Offenheit bezüglich der Gestaltung eurer Workshops!

Inhaltlich wird es fünf Blöcke geben, in die wir euch bitten, euer Angebot einzuordnen:

  1. Analyse der Denkweisen/Strategien der Neoliberalisierung
  2. Soziale Kämpfe und Konfliktpraxen der Akteur_innen in den Bildungsbereichen
  3. Folgen der Neoliberalisierung auf die Gesellschaft/Bildungssektoren
  4. Alternative Bildungsansätze/Bildungsutopien
  5. Offener Block für weitere Themen

Die Rahmenbedingungen: Wer, was, wann, wo und wie?

Zeit und Ort: Die Tagung findet vom 5. bis 6. Juli in den Räumen der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Berlin statt (Franz-Mehring-Platz 1, 10243 Berlin). Die Räume sind barrierefrei. Die Tagung beginnt am Freitag um 15 Uhr und endet am Samstag um 18 Uhr. Es handelt sich um eine Kooperationsveranstaltung des Studienwerks und der Akademie für politische Bildung der RLS.

Honorare, Fahrtkosten und Ubernachtungen: Für Referent_innen werden die Fahrtkosten übernommen und eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 200 EUR bei einer anleitenden Person und jeweils 150 EUR bei zwei oder drei Personen bzw. bei noch größeren Teams max. 450 EUR pro Workshop gezahlt. Übernachtungen können auf Anfrage hin organisiert werden.

Verfahren: Reicht euer Konzept bis zum 21.12.2018 unter bildungswerkstatt@rosalux.org ein. Das Organisationstem meldet sich nach dem 20.01.2019 bei euch zurück, ob euer Workshop ins Programm aufgenommen werden konnte.

Das Organisationsteam freut sich auf eure Ideen und hofft, von euch zu hören!
Ines Koburger, Marcus Hawel, Rebecca Wandke und Stefan Kalmring

Zum Download: Call for Workshops (PDF, 966KB)

#visdo_17 – Fotos und Grafiken als Visualisierungstools

Nutzen was da ist, macht definitiv Sinn.

Über das Zeichnen haben wir nun schon recht ausführlich gesprochen. Wie sieht es aber mit Fotos und fertigen Bildern aus? Wie kann man die beim Visualisieren einsetzen?
Auch hier gibt es viele Möglichkeiten. Fotos und Grafiken lassen sich sowohl als fertige Elemente als auch als Zeichenvorlagen nutzen. Mit dem richtigen technischen Equipment kann man sie auch weiterbearbeiten und um Schrift oder gezeichnete Elemente ergänzen. Aber alles der Reihe nach…
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Seminardokumentation: Zertifizierungswerkstatt

Zertifizierungswerkstatt 2.0

sdr

Am 17. und 18.10.2018 fand zum zweiten Mal die Zertifizierungswerkstatt der REFAK statt. Diese wird von der REFAK-Leitung gemeinsam mit einer REFAK TrainerIn abgehalten. Das waren dieses Mal Elisabeth Steinklammer und Margret Steixner.

Wir freuen uns über drei weitere REFAK  AbsolventInnen, die mit der Zertifizierungswerkstatt erfolgreich den REFAK- Zertifizierungslehrgang „Trainerinnen und Referentinnen“ abgeschlossen haben und gratulieren herzlich!

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#mm: „Vergessene“ Methoden

Sessel-Präsentationen

Ziele:
** Alternative zu Pinnwand & Co
** Inhalte mit reduzierter Visualisierung strukturiert vermitteln

Kurzbeschreibung
Ich stelle leere Sessel in den TeilnehmerInnen-Kreis. An die Lehnen dieser leeren Sessel kommen Karten (A3) mit den wichtigsten Lerninhalten, am besten als Mischung von Text und Bild. Weiterlesen

Veranstaltungshinweis: Welche Bildung braucht die Demokratie?

100 Jahre Republik Österreich

16.11.2018, 08:30 – 16:30 Uhr
AK-Bildungszentrum
4., Theresianumgasse 16-18

Bildung und Demokratie hängen eng zusammen, sie sind wechselseitig voneinander abhängig. Demokratien ermöglichen ihren Bürgerinnen und Bürgern den freien Zugang zu Bildung. Sie stellen den öffentlichen Raum für kritische Reflexion und einen offenen politischen Diskurs zur Verfügung. Weiterlesen

Seminardokumentation: Brings auf den Punkt und hol uns ins Boot!

Lebendige, einbindende und aktivierende Sprache in der Gewerkschaftlichen Erwachsenbildung.
18.09.2018 – 20.09.2018
Trainer*innen: Christian Kraxner, Sandra Stern

Der rote Faden durch das Seminar

Wie können wir unsere Sprache nutzen, damit unsere Zuhörer*innen in Vorträgen und unsere Teilnehmer*innen in Workshops besser verstehen, was wir ihnen vermitteln wollen?

Welchen Rolle spielt dabei Beteiligung? Und wie lässt sich diese organisieren?

Das und vieles mehr haben wir uns gemeinsam mit hoch motivierten Teilnehmer*innen, die selbst in unterschiedlichsten Bereichen referieren, über drei Tage erarbeitet und vor allem praktisch ausprobiert. Weiterlesen

Seminardokumentation: Mit digitalen Bildern überzeugen

Mit dem Tablet zeichnen und Bilder bearbeiten
11.10.2018

Radieschen auf Papier und auf dem Tablet

Mit Lana Lauren und Ralf Appelt

Heuer fand zum ersten Mal die digitale Ergänzung zu dem Seminar „Ein Bild sagt mehr als 1.000 Worte“ statt. Einen Tag lang wurde am Tablet gezeichnet, fotografiert und Bilder bearbeitet. Wir haben Apps kennengelernt mit denen man Bilder scannen und Fotos übermalen kann aber auch Videos bearbeiten. Hier eine kurze Zusammenfassung:
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Seminardokumentation: Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte

Mit Spaß und Verstand präsentieren und visualisieren
08.10.2018 bis 10.10.2018
Mit Lana Lauren und Ralf Appelt

Auch heuer haben wir wieder 2,5 Tage die Erstellung von Sketchnotes, Flipcharts und ähnlichen Visualisierungen unter die Lupe genommen, Zeichenmaterial ausprobiert und praktische Anwendungsfälle vor Ort umgesetzt. Weiterlesen

#visdo_16 – Zahlen, Daten, Fakten zu Papier bringen

Digital ist oft zu kompliziert

Balken-Diagramme und Torten-Charts kennen wir alle. Sie werden in der Regel mit Excel oder Word erstellt und sollen uns dabei helfen Zahlen besser zu verstehen und Entwicklungen nachvollziehen zu können. Doch was bei den digital erstellten Diagrammen oft passiert, ist folgendes: zu viele Werte werden berücksichtigt, die Farben werden willkürlich über die Datenreihen verteilt und am Ende weiß keiner wo man hinschauen soll und was die Charts uns eigentlich sagen wollen.
Deshalb schauen wir uns diese Woche Alternativen an, die man recht schnell und unkompliziert selbst erstellen kann und die es den TeilnehmerInnen erleichtern die Inhalte zu verstehen. Weiterlesen